Erklärung zur Nutzung generativer künstlicher Intelligenz (GenAI) in der Zeitschrift „Linguistische Treffen in Wrocław“
Die Redaktion der Zeitschrift „Linguistische Treffen in Wrocław“ erkennt die wachsende Rolle generativer künstlicher Intelligenz (GenAI) in der wissenschaftlichen, redaktionellen und verlegerischen Arbeit sowie die sich daraus ergebenden Risiken an. Als wissenschaftliche Zeitschrift sind wir verpflichtet, auf die Wahrung von Integrität, Transparenz und hohen akademischen Standards zu achten. Vor diesem Hintergrund veröffentlichen wir die vorliegende Stellungnahme zur Nutzung von GenAI-Technologien.
Die Redaktion der Zeitschrift „Linguistische Treffen in Wrocław“ betont, dass Werkzeuge der künstlichen Intelligenz eine unterstützende Funktion erfüllen können, jedoch nicht in der Lage sind, das kreative, kritische und verantwortungsbewusste Denken zu ersetzen, das die Grundlage wissenschaftlicher Arbeit bildet. Aus diesem Grund empfehlen wir einen zurückhaltenden und kritischen Einsatz generativer künstlicher Intelligenz im Prozess der Vorbereitung von Beiträgen zur Veröffentlichung in der Zeitschrift „Linguistische Treffen in Wrocław“, unter besonderer Berücksichtigung der Grenzen dieser Werkzeuge bei der eigenständigen Erstellung fachlicher Inhalte.
Jede Nutzung generativer künstlicher Intelligenz muss unter der Kontrolle der Autorin bzw. des Autors erfolgen. Die Autorin bzw. der Autor ist verpflichtet, die generierten Materialien kritisch zu prüfen und trägt die volle Verantwortung für die endgültige Fassung des Artikels.
Die Redaktion der Zeitschrift „Linguistische Treffen in Wrocław“ unterstreicht die Bedeutung von Transparenz und wissenschaftlicher Redlichkeit im Forschungsprozess. Daher werden Autorinnen und Autoren, die während der Erstellung eines wissenschaftlichen Beitrags generative künstliche Intelligenz nutzen, gebeten, diesen Umstand offenzulegen, indem sie die verwendeten Werkzeuge sowie den Umfang und den Zweck ihres Einsatzes angeben. Dabei sind der Name des verwendeten Werkzeugs sowie Art und Umfang seiner Nutzung bei der Erstellung des Manuskripts zu nennen. Eine entsprechende Erklärung ist von der Autorin bzw. dem Autor dem Manuskript zum Zeitpunkt der Einreichung bei der Zeitschrift „Linguistische Treffen in Wrocław“ beizufügen.
Werkzeuge der künstlichen Intelligenz dürfen nicht als Mitautorinnen oder Mitautoren genannt werden. Bei der Verwendung von Werkzeugen der künstlichen Intelligenz sind Autorinnen und Autoren verpflichtet, den Inhalt der Publikation im Hinblick auf fiktive Daten, falsche Zitate, fehlerhafte bibliografische Angaben sowie unzutreffende Informationen zu überprüfen. Unzulässig ist der Einsatz von GenAI zum Zweck der Fabrikation von Ergebnissen oder Bibliografien, der Generierung von Inhalten ohne deren Überprüfung, der Umgehung wissenschaftlicher Begutachtungsverfahren oder der Verletzung ethischer Grundsätze. Informationen über die Nutzung generativer künstlicher Intelligenz werden am Ende des veröffentlichten Artikels in Form einer Erklärung der Autorin bzw. des Autors mit folgendem Wortlaut platziert: During the preparation of this work the author(s) used [NAME TOOL / SERVICE] in order to [REASON]. After using this tool/service, the author(s) reviewed and edited the content as needed and take(s) full responsibility for the content of the publication.
